Die Frühlingskurse sind online!

Loreto-Kursprogramm Frühling 2020

Kennst du das?
Du reist in ein fremdes Land und hast keinen grösseren Wunsch, als den Kontakt mit den Locals herzustellen – mit echten Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Hier ein kleiner Tipp, der ganz einfach ist – und der immer wieder funktioniert: Schreibe dir einen Spickzettel mit den wichtigsten Begriffen in der jeweiligen Landessprache. Es reichen wenige Ausdrücke wie: «Guten Tag», «Danke», «Prost!», «mein Name ist …», «ich komme aus / von …» oder «oh, das ist beeindruckend!».
Ich erlebe es immer wieder, wie das den Leuten ein Lachen auf das Gesicht zaubert, sie sind sich dies nicht gewohnt. Die meisten Touristen versuchen es erst einmal mit Englisch – und erwarten, dass man sie versteht. Egal, in welcher Sprache das Gespräch nachher weitergeht, die wenigen Worte genügen schon. Diese kurzen Sätze zeigen, dass du dich für ein Land interessierst, dass du am Leben und der Kultur des Landes interessiert bist.
So wird ein kleiner Zettel zu einem Schlüssel – zum Herz der Bevölkerung, zu spannenden Begegnungen und zu Ferien, die dir lange in Erinnerung bleiben werden.
Falls dich nun die Reiselust packt, dann findest du im Loreto das Rüstzeug dazu. Bei uns lernst du nicht nur verschiedene Sprachen, du kannst sie auch praktisch üben.

 

Herzlich,
Christof Theiler, Geschäftsführer Loreto

 

Aktuelle Zusatzkurse & News

 

Schritte im Weltraum

Vielen Dank für den tollen Vortrag, Claude Nicollier! Hier der Link zum Bild des Space-Shuttles über Zug.


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Neue Leuchten im Loreto - aus Porzellan

Komm' vorbei und sieh dir an, was du aus Ton/Porzellan selber machen kannst!


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Loreta feiert!

Hier findest Du ein erstes Zeitraffer-Video. Du siehst, wie Loreta - die Kunstinstallation aus über 100kg Ton - entstanden ist.


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Die Frühlingskurse sind online!

Loreto-Kursprogramm Frühling 2020

Kennst du das?
Du reist in ein fremdes Land und hast keinen grösseren Wunsch, als den Kontakt mit den Locals herzustellen – mit echten Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Hier ein kleiner Tipp, der ganz einfach ist – und der immer wieder funktioniert: Schreibe dir einen Spickzettel mit den wichtigsten Begriffen in der jeweiligen Landessprache. Es reichen wenige Ausdrücke wie: «Guten Tag», «Danke», «Prost!», «mein Name ist …», «ich komme aus / von …» oder «oh, das ist beeindruckend!».
Ich erlebe es immer wieder, wie das den Leuten ein Lachen auf das Gesicht zaubert, sie sind sich dies nicht gewohnt. Die meisten Touristen versuchen es erst einmal mit Englisch – und erwarten, dass man sie versteht. Egal, in welcher Sprache das Gespräch nachher weitergeht, die wenigen Worte genügen schon. Diese kurzen Sätze zeigen, dass du dich für ein Land interessierst, dass du am Leben und der Kultur des Landes interessiert bist.
So wird ein kleiner Zettel zu einem Schlüssel – zum Herz der Bevölkerung, zu spannenden Begegnungen und zu Ferien, die dir lange in Erinnerung bleiben werden.
Falls dich nun die Reiselust packt, dann findest du im Loreto das Rüstzeug dazu. Bei uns lernst du nicht nur verschiedene Sprachen, du kannst sie auch praktisch üben.

 

Herzlich,
Christof Theiler, Geschäftsführer Loreto

 

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Schritte im Weltraum

Vielen Dank für den tollen Vortrag, Claude Nicollier! Hier der Link zum Bild des Space-Shuttles über Zug.


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Neue Leuchten im Loreto - aus Porzellan

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Loreta feiert!

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Das erlebt man im Loreto

 

Olena Vavourakis, Unterägeri

Über die Bedeutung von Sprache und das Leben in der Schweiz.

Mit unserer Geburt kommen wir in eine unbekannte, faszinierende Welt und müssen die Schlüssel zu dieser Welt entdecken. Die unglaublich schöne Natur und die heutige innovative Gesellschaft besteht aus verschiedenen Symbolen, die uns helfen den Erdkreis verstehen zu lernen und unseren Weg im Leben zu finden.
Jedes Symbol hat das Wort für die Beschreibung, die Form für die Erkennung. Die Sonne, der Baum, das Wasser, der Geist, die Poesie, die Kunst, die Wissenschaft, die Nanotechnologie – alles hat Namen, materielle und immaterielle Formen.
Die Sprache ist die symbolische und kulturelle Quintessenz der eigenen Welt, der Nationen, sie umfasst alles und verbindet den Menschen. Die Muttersprache spricht direkt aus unseren Seelen. Ich erinnere mich an meinen ersten Schritt in der Schweiz. Als Künstlerin hatte ich sofort gemerkt, dass ich auf einem anderen Planeten gelandet bin. Alles war anders als in meinem Heimatland. Und die Sprachen hier sind ganz besonders.
Ich komme aus der Ukraine. Wir sprechen slawische Sprachen und benutzen das kyrillische Alphabet. Wir schreiben mit anderen Symbolen – und vielleicht denken wir auf eine andere Art. Das wollte ich wissen.
Ich bin Künstlerin, und in meinem Beruf spreche ich mit den Menschen über Farben und Formen auf der Leinwand, ohne Worte, aber ich brauchte die Sprache, um die neue Gesellschaft zu  verstehen und die schweizerische Seele für mich zu entdecken.

Seit dreieinhalb Jahren lerne ich Deutsch im Loreto. Von diesem Moment an brachte die Kommunikation mit den Menschen neue Erfahrungen; es öffnete sich ein neues Fenster zum deutschsprachigen Symbolismus. Die Palette des Lebens spielt für mich mit neuen Farben. Irgendwann werde ich sagen: Ich kenne die Schweiz – und ich kann ihre Seele malen.

www.olena-vavourakis-art.com/start

Andre Vogel, Baar

Über Fotografie und zum Thema digitale Vermittlung im Loreto.

Für mich war Fotografie lange das, was man unter anderem in den Ferien macht, meist mit dem Handy – «fötele» eben.
Ich besitze eine Spiegelreflex-Kamera, doch war ich immer unsicher, wie ich damit umgehen soll. Ich fragte mich: Worauf muss ich eigentlich achten; wie wird ein Bild wirklich scharf; wie kann ich die Belichtung gezielt steuern?
Doch auf in Bezug auf die Bildgestaltung stellten sich Probleme: Wie muss man es angehen, damit ein Foto richtig gut aussieht; welche Rolle spielt das Licht, welche die Bildgestaltung; was kann man überhaupt herausholen?
Ich entschied mich deshalb für einen Fotokurs im Loreto, beim Fotografen Christoph Schumacher, zum Thema Portrait- und Reportagefotografie. Dies war eine super Entscheidung. Der Kursleiter ging sehr flexibel auf unsere Bedürfnisse und Fragen ein, brachte auch ein mobiles Profi-Studio und verschiedene Kameras mit, mit denen wir arbeiten konnten. So habe ich verstanden, was mit meiner Kamera möglich ist, wie ich vorgehen
muss, und wie man eine gut aussehende Fotografie kompositorisch aufbaut.
Zum Schluss gab es auch noch ein Online-Seminar zum Thema Bildbearbeitung.
Das war perfekt, man konnte über das Internet von zuhause aus teilnehmen.
Anschliessend bekamen wir davon noch die Aufzeichnung zur Verfügung gestellt, so kann ich die einzelnen Schritte immer wieder anschauen.
Wir haben letztendlich viel mehr bekommen, als wir eigentlich bezahlt haben – und dabei viel gelernt.

Jürg Meier, Steinhausen

Baut ein Büchergestell und nutzt dafür uralte Verbindungstechniken aus dem Schreinerhandwerk.

Es gibt da Bücher, die möchte ich etwas prominenter hinstellen. Das Regal dazu baue ich selber und es soll vor Weihnachten fertig sein. Das geht in meinem Fall nur, weil ich eine berufliche Auszeit, ein Sabbatical, geniessen darf und es die tolle Möglichkeit der Benutzung einer Werkstatt im Loreto gibt.
Der Entschluss war schnell gefasst. Die Zeichnungen, so richtige Pläne waren das auch nicht, waren dilettantisch, die Ahnung von Verarbeitungstechniken gegen null, nur die Ideen waren handfest und das innere Bild des Resultates bereits eine Freude.
Jede Maschine ist Neuland und noch nie zuvor benutzt. Meine Bereitschaft und die Euphorie stimmen und die Unterstützung und Geduld des «Chefs» vor Ort sind schier endlos.
Dann spielt es, wie es im Leben so spielt: Fleissarbeiten bilden eine Grundlage, neue Schritte wollen gewagt, Ungenauigkeiten korrigiert werden, kleine Erfolge beflügeln die Weiterarbeit, Unachtsamkeiten führen zu Umwegen oder Zusatzrunden, dann stockt die Arbeit, der Fortschritt stagniert, doch freundliche Hilfe macht wieder Mut, dass doch ein Abschluss der Arbeit greifbar wird.
Und wenn auch vieles nicht exakt passt, steht das Regal doch, zumindest annähernd, im Goldenen Schnitt da.

Brigitte Feierabend, Hagendorn

Über das Tanzen und über exklusives Geschirr, welches nur im Loreto entstehen kann.

Mit 18, 19 Jahren im Loreto-Tanzkurs, da lebte ich auf, genoss die Bewegung zur Musik, ja das waren tolle Tanzstunden.
Es kam das Töpfern hinzu, damals noch mit den Röösli’s. Kreativ, lebendig und neugierig, diese Eigenschaften würde ich wohl in meinem Lebenslauf allen voranstellen.
Joe, mein Mann seit 34 Jahren war auch ein guter Freund der Familie Röösli und so fand der Anfang unserer Liebe im Loreto mit Ton in den Händen statt.
Viele Jahre später, bei einem Geburtstag einer Freundin, hatte ich wunderschöne, selbst gedrehte Teller vor mir auf dem Tisch. «Wo hast Du diese gemacht?» – «Im Loreto!» Dann war’s um mich geschehen, ich kehrte zurück in die vertraute Welt und liess mich gleich auf einen Intensiv-Keramiklehrgang ein. Seiher bin ich Stammgast und freue mich auf jeden Besuch. Über dem Loreto hängt für mich eine Art Zauberglocke, welche mich von Stress und Hektik
fernhält. Ich schätze die so angenehme Atmosphäre, es ist wahrlich ein «harmonischer
Entstressungsort».
Das Suchtpotenzial ist gross – eine Liste mit unerwünschten Nebenwirkungen existiert jedoch nicht!

Marta Odermatt, Zug

Über die Wichtigkeit von Sprachen beim Reisen.

Sprache verbindet, macht Vieles einfacher, ermöglicht Kontakte, schafft Freiraum. Eine Fremdsprache, in meinem Fall Englisch, macht auch das Reisen entspannter, ich komme besser zurecht und finde schneller Unterstützung – so wie auf meiner USA-Reise vor 2 Jahren.
Das Weiterkommen, das immer mehr dazu lernen in meiner Fremdsprache hält mich geistig fit!
Mein Hobby: Englisch! Es ist nie ein «Muss» denn ich lerne in einer ganz tollen Klasse mit einer sehr engagierten Lehrerin.
«Lion» von Saroo Brierley, das ist die faszinierende Geschichte, welche wir zur Zeit lesen. Es macht viel Spass, wenn ich merke, dass ich auch die Feinheiten einer Geschichte verstehe.
Und ein wenig Stolz ist auch dabei.

Michael Urbich, Zug

«Wenn wir so richtig intensiv um ein Thema diskutieren und debattieren, dann fühlen wir uns oft schon fast in Spanien, oder ja, natürlich, in Südamerika.» 

In meinem Beruf kann ich die spanische Sprache sehr gut einsetzen. Sie erleichtert mir viele Kontakte, macht sie intensiver und ergiebiger. Auch auf Reisen durch Südamerika komme ich viel näher an die Menschen heran, als mit Englisch. Wenn ich mich mit ihnen in ihrer Landessprache unterhalten kann, gehen Türen auf, alles wird viel persönlicher.

Im Loreto-Kurs traf ich auf Menschen, welche mich nicht ausgesucht hatten und ich mir sie nicht. Und ja, eigentlich seltsam, wir treffen uns jede Woche für 90 Minuten. Doch das Interesse an der Fremdsprache brachte und bringt uns zusammen.
Es ist einfach toll, wenn du als «Neuer» gut und persönlich aufgenommen wirst. Wenn wir so richtig intensiv um ein Thema diskutieren und debattieren, dann fühlen wir uns oft schon fast in Spanien, oder ja, natürlich, in Südamerika.

 

 

Gaby Iten, Unterägeri

«Den Moment erleben, bewusst und erfüllend. Im Ausgleich zum fordernden Berufsalltag schöpfe ich in der Loreto-Werkstatt viel Energie.»

Zeit für mich.

 

Den Moment erleben, bewusst und erfüllend. Im Ausgleich zum fordernden Berufsalltag schöpfe ich in der Loreto-Werkstatt viel Energie.


Den Moment erleben, bewusst und erfüllend. Im Ausgleich zum fordernden Berufsalltag schöpfe ich in der Loreto-Werkstatt viel Energie.


Die Gedanken sind frei und die Konzentration voll auf das Entstehen von etwas Neuem gerichtet.

 

Ein Baum wird gefällt und lebt in einer meiner Arbeiten weiter. Der Weg ist das Ziel. Nicht immer ist am Anfang schon klar, was am Ende entsteht. Umso grös- ser ist die Freude am fertigen Stück. Jedes Werk ist mit einer Baumgeschichte verknüpft. Der Mammutbaum und die Silberweide von Cham, die alten Pappeln von Meilen, der Zwetschgenbaum meiner Freunde ...
Die Natur hat uns so viel Schönes zu bieten und wir können so viel daraus machen.

 

 

Lotti Etter, Zug

«Tanz, wie ich ihn hier erlebe, aktiviert mich auf erstaunlich vielen Ebenen.»

Ein Ort ist nicht einfach ein Ort.

Im Loreto habe ich vor vielen Jahren die Sekundarschule besucht. Die Erinnerung widerspiegelt gemischte Gefühle. Weit mehr beflügeln mich die aktuellen Tanzstunden am gleichen Ort.
Tanz, wie ich ihn hier erlebe, aktiviert mich auf erstaunlich vielen Ebenen. Beweglichkeit und Fitness, sinnliche Wahrnehmung, persönlicher Ausdruck und das Zusammenspiel mit den Mittanzenden gehören dazu.
Schön, dass die getanzte Individualität gefragt und ebenso akzeptiert wird. Die veränderte Wahrnehmung dieses Ortes ist mir ein grosser Gewinn.

 

 

Stefan W. Huber, Zug

«Eine Bankgeschichte.»

Es war einmal eine Bank in Oberwil, auf die war Verlass. Manchen heissen Sommer und kalten Winter überstand sie. Und so wurde sie eines Juniabends Zeugin, wie meine Schwester ihrem Mann fürs Leben den ersten Kuss schenkte.

So beständig die Bank dem Regen, dem Schnee und der Sonne widerstand, so endgültig und plötzlich war sie verschwunden. Die Frage ob das Holz an der Zeit, oder der Last scheiterte, blieb unbeantwortet. Aber die Erinnerung an die Bank und ihre Geschichte verblasste nicht.
Meine Schwester wünschte sich seit dem, nichts mehr als eine Bank, die ihr niemand mehr nehmen kann. Eine Bank, die ihr und ihrem Mann noch lange Halt bieten wird, sich darauf zu herzen, herzlich zu streiten und von Herzen gern zu haben. Zusammen mit meinem Vater habe ich diese Bank für sie gebaut.

 

 

Regula und Beat Theiler, Unterägeri

«Wie toll ist es, in eine im Vergleich zum Berufsalltag völlig andere Welt einzutauchen!»

Wir leben zusammen. Wir arbeiten auch zusammen, als Rettungssanitäter. Und zusammen haben wir auch die Welt der Keramik, des Drehens, Töpferns entdeckt.

Wie toll ist es, in eine im Vergleich zum Berufsalltag völlig andere Welt einzutauchen! Wir tun dies zumeist gemeinsam, oder besser gesagt gleichzeitig. Denn jeder arbeitet für sich, hat seinen Raum, seine Zeit, setzt seine Ideen mit seiner Arbeitstechnik um. Nach der Arbeit tauschen wir uns aus, besprechen das Gefertigte und Erlebte.
Es ist für uns eine Bereicherung vielfältiger Art.
Keramikobjekte haben uns schon immer interessiert. Materialien, Techniken, Glasuren und Brände: Ein so spannendes und vielfältiges Gebiet. Aus einer selbstgedrehten Schüssel Salat zu schöpfen, ja, das hat einen speziellen Reiz.